Wort und Bild

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tonkopf aktionismus gr

In der therapeutischen Arbeit ist die Sprache eines der wichtigsten Elemente. Dennoch kann die Sprache auch eine Barriere darstellen. Mithilfe des Bildes wird Sprache deutlicher, wird diese in hohem Maße unterstützt. Ich sehe die Sprache als bildgewordenes Wort und verwende das Bild als Ausdruck, als weitere Form der Sprache. Dort wo es schwierig wird die Sprache einzusetzen oder zu verstehen, dort arbeite ich mit Bildern. 

Manches Mal ist die Sprache oft zu unklar, zu unkonkret. Viele unserer Wörter haben den gleichen Ausdruck aber komplett verschiedene Bedeutung.

Zur Verdeutlichung möchte ich das Beispiel des Wortes Liebe anführen. Eine Frau liebt ihr Kind, aber auch ihren Partner, ihre Eltern und ihre Freundin. Sie liebt aber auch gutes Essen und die Natur sowie viele Dinge mehr. Nur mit näherer Erklärung erfahren wir, wie sehr sie liebt oder was Liebe für sie bedeutet. Im Bild kann dieser Ausdruck veranschaulicht werden, sichtbar gemacht werden, vermittelt und schließlich besprochen werden.

Ein weiterer Vorteil von Kunsttherapie ist, dass das Bild auch nach der Therapiestunde erhalten bleibt und zu einem späteren Zeitpunkt nochmals überdacht und reflektiert werden kann.

Alle Bilder aus dem kunsttherapeutischen Prozess.